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Impressionismus
Der sich in der zweiten Hälfe des 19. Jahrhunderts in Frankreich entwickelnde Stil des Impressionismus von Claude Monet (1840-1926), Auguste Renoir (1841-1919) und Edgar Degas ist im Gegensatz zur zeitgenössischen Malerei keine Kunst der Nachahmung im Sinne einer wirklichkeitsgetreuen Abbildung. Vielmehr ist er eine neue Art des Einfangens und Malens sensueller "Eindrücke", des Festhaltens von Sinneseindrücken auf der Leinwand. Was die Impressionisten interessierte, war nicht das Objekt als solches, sein Wesen oder gar das abstrakte Ding an sich - die Wesensschau wird erst wieder für die Expressionisten wichtig -, sondern seine Erscheinung, seine atmosphärische Hülle in der subjektiv wahrgenommenen Welt des Betrachters.
Kubismus ist eine Stilrichtung in der modernen Kunst, die vor allem in der Malerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre stärkste Ausprägung hatte. Ausgehend vom Spätimpressionismus und der methodischen Bildanalyse Paul Cézannes führte der von Pablo Picasso und Georges Braque begründete Kubismus zu einem Wendepunkt in der Malerei und bildete den Anfang der abstrakten Malerei und der künstlerischen Abstraktion.
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