Ein Schwank aus der Jugend
Ich war ungefähr 14 Jahre alt, also um im Bereich Skifahren eine Profi-Karriere zu starten, viel zu spät.
Im Jahr zuvor hatte ich bereits einen Einführungs-Skikurs mit meiner Klasse
in der 1-wöchigen Skifreizeit hinter mir. So war ich also gut gerüstet, dachte ich.
Meinen persönlichen Skilehrer (meinen Freund) hatte ich für diesen Tag
bereits engagiert. Schließlich hatte der gute Referenzen vorzuweisen, das bedeutet,
eigene Skilaufbahn seit dem fünften Lebensjahr. Das hat mich überzeugt.
An dem besagten Tag stürmten wir gut gelaunt, aber bei schlechtem Wetter mit miserabler Sicht,
auf den Gipfel.
Die ersten Schwünge nach der Gondel liefen super. So war ich ganz motiviert.
Dann wurde es sehr steil, für eine Anfängerin wie mich.
Ich blieb also oben stehen, während mein Skilehrer schon unten stand.
Er rief mir zu, ich solle runterfahren. "Da kann üüüüberhaupt nix passieren." Also tat ich es.
Leider kam ich nicht auf den Skiern stehend nach unten. Denn ich kam mit dem Gesicht
auf der Eisplatte an.
Es erübrigt sich zu sagen, daß ich zu der Zeit keinen Bock mehr hatte, die Übungen fortzusetzen.
Aber mein Freund (der Skilehrer)
war unerbittlich.
So kam es dazu, daß ich mich heute als ganz passable Allround-Skifahrerin bezeichnen darf.
Dank meines Freundes.